Silas & Yvonne

Unser Weg

Wir reisen mitte Dezember 2018 von der Schweiz über Paraguay für zweieinhalb Jahre nach Peru. Im peruanischen Tiefland, im kleinen Missionsdorf Cashibo, werden wir einen Missionseinsatz für das Missionswerk indicamino machen.
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In unserem Blog gibt es regelmässig Informationen und Neuigkeiten von uns.
Wir freuen uns wenn auch wir von euch etwas vernehmen.

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Silas Bargen
Yvonne Bargen

Unser Blog

Freitag, 3. April 2020 - 15:16 Uhr
unerwartete Zeit

Liebe Blog-Leser

Zurück aus den erholten Ferien begann die Arbeit mit den letzten Vorbereitungen für den Unterrichtsblock. Doch es kam dann alles anders…

Meine Eltern und Schwester sind nachwievor bei uns. Dies, aufgrund des Coronavirus. Dieser hat alle Pläne total auf den Kopf gestellt. Wir mussten gezwungenermassen den Bibelschulblock der Indigenen bis auf weiteres verschieben. Wir wissen noch nicht, wann und ob wir ihn durchführen können. Der Staat hat strickte Vorschriften herausgegeben, an welche wir uns halten sollen.

Mein Papa ist dabei etliche Sachen zu reparieren und kann seine Gaben voll einsetzen. Alles was er für uns machen kann ist eine grosse Bereicherung und ein Segen für Cashibo. Von Verbesserungen an den Maschinen in der Schreinerei, flicken von Traktoren und Rasenmäher bis hin zum Schweissen von Fahrzeugen und Trampolin der Missionare.

Anfang März erhielten wir Besuch von Silas seiner Kleincousine aus Kanada. Camilla kam für zwei Monate und schnupperte in die Missionsarbeit und ins Schreinern hinein. Nun wurde Camilla für uns leider zu früh, nach einem Monat durch die kanadische Botschaft abgeholt und reist in diesen Tagen nach Kanada zurück. Für Silas war es eine Bereicherung mit ihr arbeiten zu dürfen.

Dadurch dass der Bibelschulblock noch nicht durchgeführt werden kann, haben sich in vielen Bereichen die Pläne geändert. Nun versuchen wir die Zeit zu nützen, um Arbeiten zu erledigen die wir nicht machen konnten. Ebenfalls geniessen wir die Zeit mit meinen Eltern und Schwester, bis sie mit Hilfe der Botschaft die Heimreise antreten können.

Wir danken euch für eure Unterstützung im Gebet.

Freitag, 7. Februar 2020 - 20:58 Uhr
...die Zeit vergeht...

Die Zeit vergeht so schnell. Wir sind nun schon über ein Jahr in Peru. Im November haben die Studenten ihren Abschluss gefeiert und sind zurück in ihre Dörfer gereist. Bei uns hiess es Arbeiten zu erledigen, wie z. B. Berichte schreiben über das vergangene Jahr, irgendwelche Dokumente ausfüllen für das peruanische System…ect.

Gegen Ende Dezember bis Mitte Januar durften wir Besuch haben von einem Teil der Familie und Freunde. Wir verbrachten somit unsere ersten Ferien auf Cashibo und machten fleissig Bootsausflüge und genossen die Natur des Dschungels. Wir schauen dankbar zurück und haben jetzt nach einer kurzen, aber intensiven Arbeitszeit wieder Ferien und verbringen diese ausserhalb von Cashibo. Wir freuen uns auf einen Tapetenwechsel und weiteren Besuch von Familienmitgliedern.

Nach den Ferien beginnt im März der neue Studienblock in welchem ich (Yvonne) die Frauen im Hygiene-Kurs unterrichten werde. Dies werde ich als Ergänzung zu meiner normalen Arbeit auf der Krankenstation machen. Durch viele Gespräche mit Missionaren bin ich dabei herauszufinden, wie die Indigenen leben, denken ect. Es gibt noch einiges zum Vorbereiten und Planen. Es ist und bleibt eine Herausforderung wo ich um alle Gebete dankbar bin. Ich sehe es jedoch als spannende, lehrreiche Herausforderung welche ich mit Gottes Hilfe und auch Vorfreude angehe.

Der Studienblock läuft von Mitte März bis Anfang Juli. Silas hat dieses Mal kein Schreinerkurs welchen er unterrichten wird. Er hat viele andere Projekte, welche anstehen. Sei es Küchen einbauen, Fliegengitter reparieren, Löcher im Dach verschliessen, Möbel kreieren, Tablare herstellen, bei Umbauten mithelfen….ect. Ihm gefällt die Arbeit als Schreiner.

Liebe Grüsse
Bargen’s

Montag, 21. Oktober 2019 - 03:29 Uhr
Wir leben uns von...

Wir leben uns von Tag zu Tag mehr ein. In der Schweiz gewöhnten wir uns an den Strassenlärm und hier gewöhnen wir uns an die Tierischen Geräusche der verschiedenen Vögel, Zickaden, Frösche oder Affen. Diese Geräusche sind nicht immer nur schön, sie können auch schön lärmen und uns den Schlaf rauben.

Nun ist Ende der Trockenzeit und es hat wieder begonnen zu regnen. Zuvor war jedoch für 3 Monate dermassen trocken, dass es immer wieder zu Wiesenbränden oder sogar Waldbränden kam. Silas durfte/musste einige Male mit einigen Männern ausrücken, um einen Brand zu löschen. Jedoch ist man hier je nach Windverhältnissen ziemlich machtlos, da die nötigen Geräte fehlen. Wir sind immer wieder froh, wen nichts passiert und alle Gesund zurückkehren.

Silas kann nebst seiner normalen Schreinerarbeit jeden Montag und Donnerstag einen Schreinerkurs durchführen. Die Bibelschüler, die jeweils einen Nachmittag in der Woche etwas praktisch arbeiten dürfen, können dabei selbst einen Holzkoffer oder einen Klappstuhl schreinern.

Ich (Yvonne) arbeite nach wie vor auf der Krankenstation. Es ist immer wieder spannend und auch herausfordernd, neues dazuzulernen. Das Spanisch ist noch immer eine grosse Hürde, doch dank der Internetübersetzung läuft es ziemlich gut, da kann man auch ab und zu zusammen darüber lachen. Hautausschlag, Fieber, Grippe, Durchfall, Gastritis, Pneumonie, Augenentzündung, oder Wunden sind die Fälle, welche wir öfters behandeln. Es kommt auch vor dass man von Tarantulas , Ameisen oder Wespen gestochen wird oder sich am Motorrad verbrennt. Es bleibt interessant😊

Mittwoch, 31. Juli 2019 - 18:16 Uhr
Unser Zuhause Cashibo

Cashibo

Mittwoch, 31. Juli 2019 - 18:05 Uhr
Cashibo

Liebe Leser

Wir haben die Sprachschule in Arequipa abgeschlossen und sind seit etwas mehr als einem Monat in Cashibo.
Wir lernen hier wieder eine etwas andere Kultur kennen. Eine die von Schweizern, Deutschen, Paraguayos, Peruaner und von Indigenen geprägt ist. Es ist spannend und bleibt interessant.

Wohnen können wir in einem Holzhaus, dass fast wie ein Ferienhaus aussieht Dazu haben wir einen grünen Umschwung mit verschiedenen Pflanzenarten. Die Häuser hier bestehen alle aus Holz, nur der Teil vom Badezimmer ist gemauert. In einigen Häusern hat die Dusche einen Durchlauferhitzer, sonst wird kalt geduscht. Man könnte meinen in den Tropen sei kalt duschen erfrischend, da irrt man sich jedoch gewaltig 😉

Unser gelerntes Spanisch können wir immer wieder anwenden, da alles Offizielle auf Spanisch kommuniziert wird. Gottesdienste, Sitzungen, Andachten ect. ist alles auf Spanisch. Manchmal kommt uns das eine oder andere noch etwas "spanisch" vor, und wir sind dabei weiterhin dazuzulernen.

Die ersten Wochen hier in Cashibo, konnten wir in verschiedene Bereiche hineinschauen und Cashibo etwas kennen lernen. Die indigenen Studenten haben die Möglichkeit hier an der Bibelschule zu studieren. Sie reisen meist mit Frau und den kleineren Kindern an und wohnen hier auf der Station. Die Frauen haben auch Unterricht zu verschiedenen Themen. Zur gleichen Zeit sind die Kinder in der Kinderhüte und haben auch ihr Programm.
Jeden Abend spielen die Männer zusammen Fussball, wobei die Missionare jeweils auch mitspielen. Die Frauen, je nach Lust und Laune, spielen dann Volleyball oder schauen hin und wieder den Männern zu.

Silas abreitet in der Schreinerei und hilft beim Unterhalt der Missionsstation mit und Yvonne arbeitet auf der Krankenstation. Es gibt immer irgendetwas zu tun, und so wird uns nicht langweilig.

Wir leben uns gut ein und sind gespannt, was wir alles lernen und erleben dürfen.

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